Das Ende des Gutenberg Editors

Warum?  Der Volksmund sagt ja; ” Was der Blogger nicht kennt, damit schreibt er nicht”. Ok, eventuell verwechsele ich da etwas. 😉

Im Ernst, der Gutenberg nervt mich ganz schön, weil man sich erst einarbeiten muss, bevor man einen Text verfasst.

Warum ich den alten Editor benutzen möchte.

Mit Hinweis auf die vergangen zehn Jahre, war der gute alte Editor, welcher in WordPress integriert war, ein ausschlaggebender Grund dafür zu WordPress zu wechseln, da ich weg von Baukastensystemen wollte, die heute längst der Vergangenheit angehören. Außerdem ist der alte Editor ausgereift und intuitiv zu bedienen.

WYSIWYG Editoren bzw. Software gibt es in Hülle und Fülle, hier hätte es keinen Nachschub gebraucht. Den Luxus zu besitzen, nach dem Schreiben einen Text zu formatieren ist die wahre Freude. Der Gutenberg ist in meinen Augen ein Rückschritt. Bei allem Respekt für das System, das wir immerhin kostenfrei nutzen dürfen, dieses System ist eine Zumutung. Wenn man solch einen Editor benutzen möchte, sollte das als Feature zuschaltbar sein, wenn man es mag.

Hier allerdings bekommt man seit Monaten ein System aufgezwungen. Zur Zeit nutze ich als Gegenmittel das Original WordPress-Plugin Classic Editor, welches übergangsweise für den klassischen Editor sorgen soll. Erst einmal bis zum Jahre 2022. Die hohe Anzahl der Downloads dieses und anderer Plugins, sprechen Bände.

Bitte versteht es nicht falsch, ich bin froh, dass die WordPress-Crew seit etlichen Jahren eine so tolle Arbeit leistet und es WP kostenlos gibt.

Danke !

Wie seht Ihr das? Schreibt es gerne in die Kommentare.

 

12 Gedanken zu „Das Ende des Gutenberg Editors“

  1. Anfangs war ich auch nicht wirklich überzeugt, aber jetzt finde ich den Editor echt cool. Auch die zahlreichen Erweiterungen finde ich überzeugend. Ich hoffe nur, das hier (fast) alles kostenlos bleibt.

  2. Sehe ich ganz genauso. Ich arbeite gerne mal im HTML Quelltext, speziell beim Formatieren der Artikel. Mit dem neuen Editor scheint dies nicht mehr möglich zu sein. Ich habe daher das “Disable Gutenberg” Plugin auf meinen Blogs installiert und kann so den guten alten Editor nutzen.

  3. Nun ich bin da etwas gemischt in der Ansicht. Die Technologie von WordPress selbst wird wohl irgendwann ein update bringen müssen. Die Server und Daten Systeme sind heute teilweise so mäßig eingerichtet oder mangelhaft in der Performance das das Device Rendering verfahren auch gute Content oder gar Designs oder UIs mäßig in der Geschwindigkeit und Aufbereitung übermittelt.

    Ich bin mal gespannt ob es WP mit dem Thema Server seitiges Rendering nicht doch etwas besser haben kann / wird.

    Aber dennoch guter Beitrag und definitiv auch ein interessantes Tool.

    1. Hey netter Artikel, ich arbeite nicht mit WordPress. Content ist King kann ich auch nur zustimmen. Was hälst du von guten hochwertigen Textspinnern? Es gibt das nette Tools ab 1000€ Lohnt sich eine solche Investition?

  4. Da muss ich Guido zustimmen! Auch ich arbeite zwischendrin sehr gerne im Quelltext und ohne diese Option zu arbeiten, ist für mich ein absolutes noGo. Gerade wenn man sich daran gewöhnt hat, ist man so oft viel schneller 🙂
    LG, Mike

  5. Fand den am Anfang furchtbar und mittlerweile super. Arbeite mit dem klassischen Editor auf manchen meiner Websites und auf den neueren immer mit Gutenberg. Was mich auch nervt, ist, dass man weder einfach zu HTML umschalten kann, noch dass man generell die Wahl zwischen Gutenberg und Klassik hat. Aber gerade, dass man relativ einfach einen Text in Gutenberg pasten kann und der dann nicht die üblichen Artefakte hat, überzeugt mich.

  6. Danke! Ich komme mir nun nicht mehr so alleine vor. 😉 Den Gutenberg-Editor finde ich ebenfalls furchtbar und helfe mir da auch mit Plugin. Teilweise verwende ich auch einen Mix aus Gutenberg und Classic Editor. Auf den Quelltext greife ich auch immer Mal wieder zurück.
    Gruß, Rolf

  7. Inzwischen bin ich ein Freund von dem neuen Editor, hat aber auch etwas gedauert. Der produzierte Quelltext ist brauchbar geworden. Die Arbeit mit Gutenberg geht für mich leicht von der Hand.

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