Verteilung von Risiken beim Geld verdienen mit dem Internet

Nachdem man den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt hat, unabhängig davon, ob es sich um die hauptberufliche Existenz dreht oder eine nebenberufliche Tätigkeit, macht man nichts falsch, indem man auf mehr als nur ein Pferd setzt. Eine Aufteilung der unternehmerischen Risiken ist elementar wichtig. Sollte nämlich ein Geschäftsbereich wegfallen, zum Beispiel durch ein übermäßig hohes Konkurrenzaufkommen, oder eine eventuelle Gesetzesänderung, wie es sie schon einmal gegeben hat, katapultiert man sich in das Abseits.


Strategien und Wege um mit dem Blog Geld zu verdienen.

Bereits die Überschrift dieses Abschnittes enthält den ersten Fehler beim Entwickeln einer wirkungsvollen Strategie. Viele meiner Bekannten und vor allem Besucher von Affiliatehelp betreiben in erster Linie einen einzigen Blog.Oft ist der Gedanke mit dem Blog Geld zu verdienen, durch Zufall entstanden und der Blog nicht auf ein bestimmtes Produkt, oder eine Dienstleistung beschränkt. Das heißt, dass man mit diesem einen Blog zwar ziemlich ungebunden ist, was die Auswahl der Verdienstmethoden angeht, allerdings ist man hier in einem Abhängigkeitsverhältnis zu diesem einzigen Projekt gerutscht.

 

Das Risiko des einseitigen Engagements.

Was passiert, wenn man zum Beispiel durch eine Abstrafung in den Suchergebnissen aus dem sichtbaren Bereich rutscht, oder einfach das Thema nach einigen Jahren einfach keine Leserschaft mehr findet?

Um die Antwort in wenige Worte zu fassen, man wird sehr wenig, bis gar nichts mehr verdienen. Das war es schon, was den Fehler in der Überschrift dieses Abschnitts ausmacht. Man sollte seine Kapazitäten auf mehrere Projekte verteilen und nicht nur stur seinen Weg mit einem Blog gehen. Bestenfalls funktioniert das mit einem Produkt, dass wie Brot jeden Tag von den meisten Menschen benötigt wird. Immer sollte man davon ausgehen, dass die gewählte Nische, bald keine Nische mehr darstellen kann.

Wie man dem entgegensteuern kann.

Auch innerhalb dieses einen Projektes sollte man nicht nur auf einen Läufer bei Start setzen. Eine gute Mischung aus mehreren Partnerprogrammen, Affiliate Netzwerken und anderen Verdienstmöglichkeiten sollte man immer in Erwägung ziehen, damit eine Zahlungsunfähigkeit eines Anbieters nicht zur eigenen Zahlungsunfähigkeit führen kann.

So sollte man auf mindestens zwei oder drei Affiliate Netzwerke setzen, um das Risiko bei bestimmten Produktpaletten zu minimieren. Auch Plattformen, wo man als Seitenbetreiber Artikelplätze anbieten kann und Werbeplätze vermarktet gibt es mehrere, hier sollte man auf mindestens 2 Anbieter setzen. Vor allem, wenn die Bezüge dabei monatlich zur Miete ausbezahlt werden. Von Vorteil ist es, wenn man hier auf Netzwerke mit Einmalzahlung zurückgreift. Da hier das Risiko als Publisher sehr viel geringer ist.

Verschiedene Geschäftszweige

Generell kann man sagen, dass es wie bei Geldanlagen zu handhaben ist.Immer wieder liest man davon sein Vermögen zu splitten, man solle einen Teil Festgeld, ein Teil Fonds und letztendlich noch in spekulative Anlagen investieren. Man möge mir diesen etwas flachen Vergleich verzeihen, aber ich bin nicht daran vorbei gekommen.


Worauf sollte man speziell bei Affiliate Marketing setzen ?

Hier sollte man sehen, dass man so viele Nischenseiten in die Welt setzt, wie man sie bearbeiten kann. Gepflegte Inhalte sind bares Geld wert und bewähren sich, da man mit ihnen größere Umsätze erzielen kann. Das größte Netzwerk ist nicht lukrativ genug, wenn man die einzelnen Projekte nicht auch betreuen kann. Selbstverständlich kann man auch eine klassische MFA Seite, Made for Affiliate, oder Made for Adsense, in die Welt setzen, jedoch ist dies inzwischen von den großen Suchmaschinen wie Google geächtet und man muss jederzeit damit rechnen einfach keine Beachtung mehr in den Serps zu finden.

Projekte, die gepflegt werden und ständig mit neuen Inhalten versorgt werden sind am Ende das tägliche Brot. Hier lohnen sich auf jeden Fall Artikel mit Hand und Fuß. Ob man diese Inhalte nun redaktionell erarbeitet, oder durch Anbieter erarbeiten lässt ist reine Geschmackssache.

Mehrere Nischen belagern.

Auch die Aufteilung des Business auf mehrere Produkte ist sinnvoll um saisonale Umsatzschwankungen zu vermeiden. Gartenartikel lassen sich in den wärmeren Jahreszeiten besser absetzen als im Herbst oder Winter. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass man natürlich im Winter bessere Verkaufsmöglichkeiten für Schlitten und Ski Stiefel hat, als im Juli. Das soll nicht bedeuten, das dies unmöglich ist. 😉

 

4 Gedanken zu „Verteilung von Risiken beim Geld verdienen mit dem Internet“

  1. Hallo André,
    ich kann Dir hier nur bedingt zustimmen. Das Szenario mit der Aufteilung des unternehmerischen Risikos auf verschiedene Bereiche wäre der Idealfall.

    In der Realität sieht es aber doch anders aus. Besonders am Anfang kann und sollte man sich nur auf ein Projekt konzentrieren. Wenn Du versucht mehrere Ideen auf einmal zu verwirklichen wird das Ergebnis ernüchternd sein.

    Du musst ein Projekt nach dem anderen „sauber umsetzen“, ansonsten verzettelst du Dich in den Weiten des Internets.

    1. Hallo Heaven Save,
      natürlich sollte man sich nicht am Anfang auf zig Projekte konzentrieren. Eventuell habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt. Ich gebe dir vollkommen recht, das geht auch schon aus dem Artikel hervor, dass eine gründliche Umsetzung unabdingbar ist für unser Geschäft.
      Im Fokus sollte stets, außer im grauen bzw. schwarzen Bereich, eine langfristige Planung stehen. Wer dauernd mit dem Kopf durch die Wand rennen will, schießt über das Ziel hinaus. Wie man auch im Artikel nachlesen kann, favorisiere ich auch keinesfalls die These, dass 100 Seiten á 25€ Umsatz der Weg zum Erfolg sind. 😉

      Vielen Dank für dein Feedback und viele Grüße

      André

  2. Man sollte zusätzlich noch darauf achten verschiedene Partnerprogramme zu verwenden, denn wenn Google oder Amazon ein rausschmeisst nutzen auch 10 Nischen nichts.

    1. Ja das ist richtig, gerade Amazon und Google treiben den Webmaster schnell in die Abhängigkeit. Das ist insbesonders bei Micro-Nischen der Fall,
      für die man keine anderen Partnerprogramme einsetzen kann.
      Vor ein paar Jahren habe ich ein Projekt gebaut, dass einen bestimmten Gegenstand verkaufen sollte. Die Marke ist ein Accesoire mit fast 100% Marktanteil.
      Zuerst entschied sich der Hersteller ( laut Bundesanzeiger allein in Deutschand ca 20 Mio Euro Gewinn) ein anderes Netzwerk zu bemühen, um dann nach einigen Monaten komplett auf Partner zu verzichten.
      Fand ich ganz toll, da das Projekt ganz gut verdient hat und ein Durchschnittwarenkorb von 80-90€ mit Provi von 8% nicht zu verachten ist wenn man in den gut in den Serps vertreten ist. Jetzt läuft die ganze Sache über Amazon und Adsense und wirft nicht einmal die Hälfte des Verdienstes ab.

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