Die Jagd auf Linkkauf und Linkverkauf.

Bereits gestern berichtete ich über die Ächtung der kommerziellen Artikelverzeichnisse und vor allem der Artikelverzeichnis-Netzwerke. Im Zuge der großen Kulturrevolution Jagd auf Linkverkauf und andere Links, die gegen die Webmasterrichtlinien verstoßen, sind diverse Netzwerke aus dem Google-Index geflogen und erhalten somit auch keine Besucher mehr über diesen Weg.Einige Netzwerke stellten daraufhin ihren Betrieb ein, nachdem von den Verantwortlichen bemerkt wurde, dass die Abstrafung über das zumutbare Maß hinausgeschossen ist.

Zwar spielt das Ausmaß der Vorgehensweise eine große Rolle, aber ich denke, dass demnächst nicht nur ungeschickt untereinander verknüpfte Netzwerke von der großen Suchmaschine abgestraft werden. Die Tatsache, dass man für eine feste Gebühr immer Zugang zu den AVZ’s bekommt, bekräftigt den Verdacht des Linkverkaufs.Und laut den Richtlinien ist Linkverkauf und vor allem Linkkauf unerwünscht, um die Suchergebnisse nicht zu verfälschen.

Das Unternehmen hat sich auf die Fahnen geschrieben, immer die besten Suchergebnisse liefern zu wollen und da stören Links aus der Retorte erheblich.
Ich möchte jetzt keine Theorie von Agenten in die Welt setzen, aber es ist durchaus vorstellbar, dass einige Mitarbeiter Zugang zur Szene haben. Es ist schwer möglich jeden Blog zu kontrollieren ob Linkverkauf angeboten oder genutzt wird, aber einige Netzwerke zu kontrollieren ist finanziell und personell kein großer Aufwand.Google wird wohl genauestens über das Vorgehen auf der SEO bzw. Linkaufbau Seite informiert sein.

Wer damit beschäftigt ist Linkaufbau zu betreiben oder gar eine Linkpyramide aufzubauen möchte, der muss sich nun genauer als je zuvor überlegen, wie er sein eigenes Linkgeflecht verschleiert.

6 Gedanken zu „Die Jagd auf Linkkauf und Linkverkauf.“

  1. Ich finde das gar nicht so schlecht, dass google gegen so etwas vorgeht. So haben es einfache Seitenbetreiber, wie ich, einfacher, denn ich habe nicht die finanziellen Mittel mir x Links zu kaufen, damit meine Seite einfach in google erscheint. Das sage ich, weiter so google, gut so.

  2. Tja, Google befindet sich auf einer Mission und ehrlichgesagt finde ich es nicht schlecht. Man kann noch immer zahlreiche Suchergebnisse finden wo auf der ersten Seite lauter dünne und überoptimierte Seiten zu finden sind die überhaupt keinen Mehrwert bieten.

    Danke für den Artikel

    Gruss

  3. Vielen Dank für eure Meinungen.
    Generell kann man glaube ich sagen, dass diese wahnsinnig genialen Seiten ohne wirklich eigene Inhalte der Punkt sind, wo Goggle ansetzen sollte.Schlecht gespinnte Texte, aus anderen Sprachen übersetzte Texte ohne die dafür nötigen Rechte zu besitzen und vor allem ohne einen Link auf das Original zu setzen, das sind nur zwei Beispiele für unlautere Methoden. Die Texte zu sondieren schätze ich persönlich als die schwierigere Aufgabe ein, als die durch gekauften Links erreichten Top-Positionen in den Serps.
    Die Frage, ob hier nicht auch unbescholtene Webmaster abgestraft werden, sei allerdings erlaubt.
    Wie dem auch sein, bald wissen wir mehr.

    Gruß

    André

  4. Ja, glaube Ich auch. In Amerika habe Ich von ein paar Netzwerken gelesen Die aus dem Index geflogen sind. Wenn ein Algorithmus dahinterstecken würde wären Sie wohl Alle gleichzeitig rausgeflogen. Es ist aber hintereinander passiert, was auf menschliches Einwirken schliessen lässt.

    Früher oder später musste es wahrscheinlich einmal passieren. Die Netwerke müssen öffentlich bekannt sein, oder die Kunden könnten Sie nicht finden. Und dass Google Dem tatenlos zusehen kann ist ja eigentlich auch unmöglich. einerseits wollen sie nicht dass man Links kauft, andererseits können Sie ihre „Gesetze“ nicht durchsetzen. Wenn man sich an die Regeln hält verliert man den Streit in der Suchmaschine und wen man dann notgezwungen doch Links kauft geht man das Risiko ein um aus dem Index zu fliegen oder abgewertet zu werden. Irgendwann muss dieses Problem ja einmal gelöst werden.

  5. Es ist wie immer ein Wettlauf zwischen Google und Suchmaschinenoptimierern. Das Problem ist ja, dass Google gegen das Thema Linkkauf total hilflos ist – sie kriegen das nicht in den Griff, und daran ändern auch Droh-Emails, einzelne Abstrafungen oder manuelle Penalties von einzelnen Betroffenen nichts. Für die Betroffenen selbst ist das aber oft ein schwerer Schlag, und es trifft oftmals auch die Falschen.
    Ich denke das jetzige „Google Gewitter“ wird dazu führen, dass am Ende die seriösen Linkplattformen- und Anbieter wie teliad & Co übrig bleiben und dass Linkkäufer ihre Praktiken und Techniken verfeinern werden oder den Linkaufbau komplett outsourcen werden.

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